Blackout. Zurück in die Natur.

Gestern hatte ich eins der vielen Online-Meetings. Eine meiner Netzwerkomponenten hat ein Update eingespielt und auf einmal ging nichts mehr. Ich hab mich erstmal sehr geärgert, aber es war ein Zufall: offenbar ist in ganz Südhessen das Internet für mehrere Stunden ausgefallen. Es dauert dann auch ein bisschen, bis man das rausgefunden hat – bis in den Sozialen Medien, im Messenger, etc. immer mehr Nachrichten eintrudeln, dass nichts mehr geht: irgendwie ein Blackout und offenbar was größeres.

Aber so ist es ja nicht, dass nichts mehr geht. Ja, man kann keine Mails mehr bearbeiten und die Video-Calls gehen auch nicht mehr richtig. Aber anstatt sich zu ärgern, habe ich mir mein Rad (ein Stevens Sonora 2.0 mit Shimano Di2 – darüber schreibe ich auch mal) geschnappt und bin auf den Berg gefahren. Das Wetter war wechselhaft, aber auch das war nicht schlimm. Gibt ja Regenjacken.

Es war ein tolles Erlebnis, spontan ein paar Stunden draußen zu sein und die Natur zu erleben. Die Welt ist nicht untergegangen, weil ich in ein paar Meetings nicht dabei war. Und die aufgelaufene Arbeit habe ich dann einfach Abends nachgeholt. Ich weiß, dass das nicht in jedem Fall geht, aber wenn – nutzt die Gelegenheit zum “Digital Detox” und geht raus wann immer möglich. Es ist toll da draußen.

519 Höhenmeter – kein Mensch unterwegs. Herrlich.

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